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Iran richtet Mann hin – Vorwurf: Angriffe in Kerman für Pahlavi und Israel

Laut Justizportal Mizan soll Ali-Sina Mostafavi während des Krieges bewaffnete Angriffe verübt haben. Aktivisten beschreiben ihn als Bergsteiger und Demonstranten.

Symbolbild: Panorama der iranischen Stadt Kerman mit Bergen im Hintergrund

Symbolbild · Foto: Betta27 / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Iran hat Ali-Sina Mostafavi hingerichtet, der wegen bewaffneter Angriffe in der Stadt Kerman im Südosten des Landes während des Krieges mit den USA und Israel verurteilt worden war. Das meldete Mizan, das Nachrichtenportal der iranischen Justiz, wie Reuters berichtete. Mizan wirft ihm vor, im Sinne des im Exil lebenden Oppositionellen Reza Pahlavi und Israels gehandelt zu haben. Eine unabhängige Bestätigung der Vorwürfe gibt es nicht; Datum und Ort der Hinrichtung wurden nicht genannt.

Die iranische Aktivistin Masih Alinejad beschrieb Mostafavi als Bergsteiger. Vor der Hinrichtung schrieb sie, er sei in Einzelhaft verlegt und seine Familie zu einem „letzten Abschied“ gerufen worden. Nach ihrer Darstellung wollten die Behörden ihn „wegen Protests“ hängen – eine Angabe, die sich nicht unabhängig überprüfen lässt. Alinejad rief zu internationalem Handeln auf. Einzelheiten zum Gerichtsverfahren enthielten die vorliegenden Berichte nicht.

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