Berlinale-Retrospektive 2027: „Rage Against the Machine“ zu 100 Jahren „Metropolis“
Zum 100. Jubiläum von Fritz Langs „Metropolis“ zeigt die Berlinale 2027 Zukunftsvisionen und Rebellion im Kino – von „RoboCop“ bis zu einer restaurierten britischen Rarität.
Foto: Raimond Spekking / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
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Die Retrospektive der 77. Internationalen Filmfestspiele Berlin steht im Zeichen eines Jubiläums: 100 Jahre nach der Premiere von Fritz Langs „Metropolis“ in Berlin widmen die Berlinale und die Deutsche Kinemathek ihr den Titel „Rage Against the Machine“. Geplant sind rund 20 Filme über dystopische Zukünfte und Widerstand, mit Schwerpunkten auf Urbanismus, Künstlicher Intelligenz, Feminismus und Kapitalismus. Das vollständige Programm soll im Dezember vorgestellt werden.
Bereits angekündigt sind Paul Verhoevens „RoboCop“ (1987), Muschas Underground-Film „Decoder“ (1984), der Anime „Metropolis“ (2001) von Rintaro und Helma Sanders-Brahms’ „Die letzten Tage von Gomorrha“ (1974). Ngozi Onwurahs „Welcome II the Terrordome“ (1995), der als erster abendfüllender britischer Spielfilm einer Schwarzen Regisseurin gilt, läuft in einer neuen Restaurierung. „100 Jahre nach Metropolis stehen Regisseur*innen im Mittelpunkt, die ihre eigenen Welten und Zukunftsvisionen kreieren“, sagte Heleen Gerritsen, Künstlerische Direktorin der Deutschen Kinemathek und Leiterin der Retrospektive.
Begleitend zeigt die Deutsche Kinemathek vom 18. März bis 26. September 2027 die Ausstellung „The Metropolis Century – Dystopia and Rebellion“; im E-Werk sind Gesprächsrunden geplant. Die Berlinale findet vom 10. bis 21. Februar 2027 statt und ist damit einen Tag länger als bisher.
