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Drohnen im Schwarzen Meer: Bulgarien und Rumänien wollen Sonderpunkt beim EU-Gipfel

Präsidentin Jotowa und Rumäniens Präsident Dan wollen gemeinsam ein Ende aller Drohnenangriffe im Schwarzen Meer fordern. Beim EU-Gipfel soll das Thema als eigener Punkt auf die Agenda.

Iliana Jotowa (Archivbild)

Archivbild · Foto: Bulgarian Presidency / Wikimedia Commons, CC BY 2.5 bg (zugeschnitten und skaliert)

Bulgarien und Rumänien wollen in der EU gemeinsam einen Stopp aller Kampfhandlungen und Drohneneinsätze im Schwarzen Meer verlangen. Das kündigte Präsidentin Ilijana Jotowa in Burgas nach einem Telefonat mit ihrem rumänischen Kollegen Nicușor Dan an. „Unsere Hauptforderung ist die Einstellung jeglicher Kampfhandlungen und des Einsatzes von Drohnen im Schwarzen Meer“, sagte sie. Beim kommenden EU-Gipfel soll die Sicherheit im Schwarzen Meer als eigener, außerordentlicher Punkt behandelt werden.

Die Außenministerien arbeiten an einem gemeinsamen Papier mit Bitten um mehr Seeüberwachung und Hilfe bei der Aufklärung der Angriffe. Beide Länder unterstützen den französischen Vorschlag eines Moratoriums. Ohne Russland und die Ukraine sei die Sicherheit nicht zu lösen, sagte Jotowa; auch die Türkei solle vermitteln. Dan schrieb auf X, die Angriffe seien eine „direkte Folge“ von Russlands Krieg gegen die Ukraine.

Bulgarien will zudem technische Hilfe der EU-Seesicherheitsagentur EMSA, etwa zur Untersuchung gesunkener Schiffe. Jotowa schlug vor, die Bevölkerung über das Warnsystem BG-ALERT vor gefährlichen Trümmern im Meer zu warnen. Zuvor waren vor der bulgarischen Küste erneut Frachter von Drohnen getroffen worden, einer sank.

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