Dynamo-Verteidiger Bünning über Hirnblutung: „Es ging um Leben und Tod“
Erstmals spricht der Dresdner Lars Bünning offen über seine Hirnblutung vom Mai. Ein letzter Eingriff ist für den 1. Dezember geplant, ein Comeback bleibt sein Ziel.

Archivbild · Foto: Toniklemm / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Dynamo Dresdens Innenverteidiger Lars Bünning hat erstmals öffentlich die Umstände seiner Hirnblutung von Ende Mai geschildert. Der 28-Jährige sprach bei einem Live-Podcast mit seinem früheren Mitspieler Stefan Kutschke. „Man muss ganz ehrlich sein, es ging um Leben und Tod“, sagte Bünning laut SID.
Nach seinen Angaben wurde ihm unvermittelt schlecht, als er sich für einen Junggesellenabschied fertigmachte. Seine Frau organisierte Hilfe, ein Hubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Dort lag er wegen Schwellungen zunächst im künstlichen Koma, danach folgte eine Notoperation. Eine angeborene Gefäßfehlbildung im Kopf sei vollständig entfernt worden. „Wenn nicht schnell genug gehandelt worden wäre, dann würde ich heute nicht hier sitzen“, sagte er.
Spielen kann Bünning, der 2025 mit Dynamo in die 2. Bundesliga aufstieg, derzeit nicht. Der vorerst letzte operative Eingriff ist für den 1. Dezember angesetzt. Ein Comeback strebt er an, spricht aber von „kleinen Treppenstufen, die man hochsteigt“. Sein Vertrag beim Tabellen-16. läuft bis Saisonende.
