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Pulew in Washington: Bulgarien will US-Rüstungsfirmen zur Produktion im Land holen

Vizepremier Pulew wirbt mit 20 bulgarischen Firmen in den USA um Investitionen in Hightech und Verteidigung – und schlägt Gemeinschaftsunternehmen mit dem Staat vor.

Grafik: Pulew in Washington: Bulgarien will US-Rüstungsfirmen zur Produktion im Land holen

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Bulgariens Vizepremier und Wirtschaftsminister Alexander Pulew hat in Washington um amerikanische Investitionen in Hightech und Verteidigung geworben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur BTA eröffnete er gemeinsam mit Bradley McKinney vom US-Handelsministerium ein Forum zu Verteidigungs- und Sicherheitschancen in der Schwarzmeerregion. Es fand im Rahmen der Jahrestagung des US-Heeresverbands AUSA statt, zu der mehr als 40.000 Teilnehmer erwartet werden.

Pulew führte eine Delegation von 20 bulgarischen Unternehmen an, organisiert von der Amerikanischen Handelskammer in Bulgarien. Er traf Vertreter von Boeing Defense, Space & Security und L3Harris und besuchte die Washingtoner Zentrale von Lockheed Martin. „Bulgarien ist offen für US-Investitionen“, sagte Pulew. Die maritime Sicherheit sei eine der wichtigsten Prioritäten des Landes.

Der Minister schlug vor, Produktionskapazitäten auszubauen, bestehende Werke zu modernisieren und direkte Gemeinschaftsunternehmen mit dem bulgarischen Staat zu gründen. Ziel sei die Fertigung in Bulgarien statt des bloßen Kaufs fertiger Produkte. Im Fokus stehen Drohnen und Drohnenabwehr, Überwachung, Cybersicherheit sowie Luft- und Raumfahrt. Konkrete Verträge oder Investitionssummen wurden nicht genannt.

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