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Hinrichtung des Fort-Hood-Attentäters: Regierung rückt wohl von Live-Übertragung ab

Nach Kritik auch aus den eigenen Reihen tendiert die Trump-Regierung laut CBS dagegen, die Erschießung von Nidal Hasan live zu zeigen. Entschieden hat Trump noch nicht.

In der Trump-Regierung wächst offenbar die Skepsis gegenüber einer Live-Übertragung der Hinrichtung des Fort-Hood-Attentäters Nidal Hasan. Regierungsvertreter tendierten dagegen, berichtete der Sender CBS News am Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf mit den Beratungen vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung habe Präsident Donald Trump nach Angaben zweier Quellen noch nicht getroffen. Auf Nachfrage sagte Trump lediglich: „Wir sehen uns das an.“ Weißes Haus und Pentagon äußerten sich zunächst nicht.

Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte vergangene Woche angekündigt, die für den 3. Dezember in Fort Hood angesetzte Erschießung öffentlich zu machen: „Er bekommt ein Erschießungskommando aus Soldaten, wie es sich gehört.“ Dagegen regt sich Widerstand auch bei Republikanern. Senator John Curtis schrieb, die Übertragung eines Todes „mindert uns“ und schrecke nicht wirksam ab. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, warnte laut Berichten, ein Video könne Terroristen als Werbemittel dienen. Vizepräsident JD Vance sagte, er werde es sich nicht ansehen.

Der frühere Armee-Major Hasan hatte 2009 auf dem Stützpunkt in Texas 13 Menschen getötet und 32 verletzt. Befürworter der Todesstrafe verweisen auf die Schwere der Tat, Kritiker lehnen ein öffentliches Spektakel ab; Vatikan-Staatssekretär Pietro Parolin nannte es „unannehmbar, den Tod zum Spektakel zu machen“.

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