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IHK Schwaben: Wirtschaft stabilisiert sich – jede vierte Industriefirma plant Stellenabbau

Der Konjunkturindex der IHK Schwaben steigt leicht auf 105 Punkte. Exporte ziehen an, doch 22 Prozent der Betriebe planen Stellenabbau und China-Geschäft schwächelt.

Symbolbild: Staatliches Textil- und Industriemuseum in Augsburg, einer früheren Baumwollspinnerei

Symbolbild · Foto: Ricardalovesmonuments / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben erholt sich nur langsam. Der Konjunkturindex der IHK Schwaben stieg in der Herbstumfrage um drei auf 105 Punkte und liegt damit über der Wachstumsschwelle von 100, aber klar unter dem Zehnjahresschnitt von 113. Befragt wurden vom 14. bis 25. September 777 Unternehmen. „Die Wirtschaft stabilisiert sich auf einem bestenfalls mittelmäßigen Niveau“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Marc Lucassen.

Lichtblick ist das Auslandsgeschäft: 30 Prozent der Industriebetriebe meldeten mehr Auslandsaufträge, sieben Punkte mehr als im Frühjahr. Aus China berichten dagegen 44 Prozent von weniger Bestellungen. Der Index der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie stieg um sieben auf 120 Punkte. Bau und Handel liegen mit je 90 Punkten, der Tourismus mit 88 Punkten unter der Wachstumsschwelle.

Zwölf Prozent der Firmen wollen Stellen schaffen, 22 Prozent planen einen Abbau – in der Industrie etwa jedes vierte Unternehmen. Als größte Risiken nennen die Betriebe die Wirtschaftspolitik (66 Prozent) sowie Energie- und Rohstoffpreise (65 Prozent). „Die leichte Aufhellung reicht für einen Aufbruch nicht aus“, sagte die stellvertretende IHK-Präsidentin Dorothee Buhmann.

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