US-Großbanken: Goldman Sachs übertrifft Erwartungen, JPMorgan bleibt dahinter
Zum Start der Bilanzsaison zeigen die US-Banken ein gemischtes Bild. Goldman verdient deutlich mehr als erwartet, JPMorgan und Wells Fargo verfehlen die Prognosen.

Symbolbild · Foto: Rhododendrites / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die großen US-Banken haben die Berichtssaison für das dritte Quartal mit gemischten Zahlen eröffnet. Goldman Sachs erzielte nach einer Übersicht des Brokers Charles Schwab einen Gewinn von 17,01 Dollar je Aktie, Analysten hatten nur 12,86 Dollar erwartet. Der Umsatz stieg um 23 Prozent. Auch die Citigroup übertraf mit 2,85 Dollar je Aktie und 23,85 Milliarden Dollar Umsatz die Erwartungen, die Erlöse wuchsen um acht Prozent.
Die größte US-Bank JPMorgan Chase verfehlte dagegen die Prognosen: Der Gewinn je Aktie lag bei 5,57 Dollar statt der erwarteten 5,90 Dollar, der Umsatz bei 50,91 Milliarden Dollar. Die Gebühren aus dem Investmentbanking sanken gegenüber dem Vorquartal um acht Prozent, lagen aber 14 Prozent über dem Vorjahr. Wells Fargo steigerte den Umsatz um zwei Prozent auf 21,87 Milliarden Dollar, blieb aber ebenfalls unter den Schätzungen.
Am Mittwoch folgen nach dem Terminkalender der Nachrichtenagentur dpa-AFX die Quartalszahlen von Bank of America, Morgan Stanley, State Street und dem Vermögensverwalter Blackrock. Die Banken legen ihre Zahlen in einem Umfeld steigender Zinsen vor: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag zuletzt bei 5,19 Prozent.
