„Valor Mortis“ im Test: Ego-Soulslike in Napoleons Albtraum-Frankreich
Die „Ghostrunner“-Macher wagen sich an ein düsteres Soulslike aus der Ich-Perspektive. Die Kritik lobt die Kämpfe, bemängelt aber Bosse, Schwierigkeit und Story.
Foto: Jacques-Louis David / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Lyrical Games · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Metacritic 77 (PC) · Push Square 8/10 · Game Informer 7/10
- Plattformen
- PC, PS5, Xbox Series X|S
- Studio
- One More Level / Lyrical Games
- Release
- 13.10.2026
+ Stärken
- Wuchtige Kämpfe mit Klingen, Feuerwaffen und Kräften
- Düsteres Szenario in der Napoleon-Ära
- Gutes Leveldesign mit lohnender Erkundung
- Rasante Wandläufe und Enterhaken-Passagen
– Schwächen
- Unausgewogener Schwierigkeitsgrad in der ersten Hälfte
- Bosskämpfe zu strafend oder blass
- Vorhersehbare Geschichte
- Technik und Musik auf AA-Niveau, laut IGN viele Fehler
Fazit der Kritik
Ein selbstbewusster, aber unrunder Einstieg der „Ghostrunner“-Macher ins Soulslike-Genre – stark im Kampf, schwächer bei Bossen und Story.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
„Valor Mortis“ erscheint am 13. Oktober für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S, im Xbox Game Pass ist es ab dem ersten Tag enthalten. Entwickelt wurde das Actionspiel vom Studio One More Level, bekannt durch „Ghostrunner“, veröffentlicht wird es von Lyrical Games. Laut GamingTrend kostet es 39,99 Euro, die Deluxe Edition 59,99 Euro. Das Soulslike spielt in einem albtraumhaften Frankreich der Napoleon-Zeit, Schauspieler Vincent Cassel spricht den Kaiser.
Push Square vergibt 8 von 10 Punkten und lobt die wuchtigen Kämpfe, in denen man zwei Waffen gleichzeitig führen kann, die abwechslungsreichen Gegner und das Leveldesign. Kritisiert werden Grafik und Ton auf AA-Niveau, blasse Bosskämpfe und ein frustrierender Schlussabschnitt. Game Informer gibt 7 von 10: Parieren, Ausweichen sowie der Mix aus Säbeln, Feuerwaffen und übersinnlichen Kräften machten Spaß, Wandläufe und Enterhaken sorgten für Tempo.
Allerdings sei die erste Spielhälfte schlecht ausbalanciert, Bosse seien oft zu strafend und die Geschichte überrasche kaum, so Game Informer. Bei Metacritic kommt die PC-Fassung auf 77 Punkte. Die Spannweite ist groß: GamingBolt vergibt 90, IGN nur 70 und verweist auf zahlreiche Fehler, das französische Magazin Gamekult 50.
