Meta greift die KI-Spitze an: Muse Wonder ist das erste Frontier-Modell des Konzerns
Metas Superintelligence Lab hat Muse Wonder und Muse Wonder Full vorgestellt. Die Modelle sollen Informationen über Gespräche hinweg behalten und mit den Spitzenmodellen der Konkurrenz mithalten.

Archivbild · Foto: LPS.1 / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Meta hat am Montag mit Muse Wonder und Muse Wonder Full seine ersten sogenannten Frontier-Modelle veröffentlicht, also KI-Systeme, die mit den stärksten Modellen der Branche konkurrieren sollen. Der Konzern nennt sie „our most capable models to date“. Sie sind größer und leistungsfähiger als das schlanke Modell Muse Spark und sollen vor allem beim Programmieren und bei komplexen Agenten-Aufgaben punkten, etwa bei Versicherungsfällen, Mietverträgen oder Finanzfragen.
Im Mittelpunkt steht ein „aktives Gedächtnis“ (Active Memory): Die Modelle sollen wichtige Informationen über Gespräche hinweg behalten. Eine zweite Funktion namens Active Focus soll dafür sorgen, dass die KI auch bei schwierigen Aufgaben am Ziel dranbleibt, Fehler korrigiert und vor wichtigen Schritten nachfragt. Nach Metas eigenen Angaben erreichen die Modelle laut TechCrunch ähnliche Benchmark-Werte wie GPT-6 Astra und Fable 5.1. Trainiert wurden sie laut TechCrunch im Rechenzentrum Prometheus in Ohio.
Muse Wonder steht Entwicklern über die Meta Model API zur Verfügung, laut TechCrunch zu 4 Dollar pro Million Eingabe- und 20 Dollar pro Million Ausgabe-Tokens. Die größere Variante Muse Wonder Full gibt es nur für Abonnenten von Muse Code. Es ist die erste Veröffentlichung dieser Art, seit Alexandr Wang im August 2025 Metas KI-Sparte umgebaut hat. Einen ausführlichen Sicherheitsbericht will Meta bald nachreichen.
