Porsche liefert 16 Prozent weniger Autos aus – nur der 911 legt zu
Porsche hat von Januar bis September 178.532 Fahrzeuge ausgeliefert, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. In China brach der Absatz um ein Drittel ein, der 911 wuchs um 12 Prozent.

Archivbild · Foto: Alexander Migl / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Porsche hat in den ersten neun Monaten 2026 weltweit 178.532 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Im Vorjahreszeitraum waren es 212.509, ein Minus von 16 Prozent. Das teilte der Sportwagenhersteller am 9. Oktober mit. Am stärksten fiel der Rückgang in China aus: Dort lieferte Porsche 21.493 Autos aus, 33 Prozent weniger. In Nordamerika ging es um 13 Prozent auf 56.088 zurück, in Europa ohne Deutschland um 11 Prozent und in Deutschland um 7 Prozent auf 20.954 Fahrzeuge.
Einziges Modell mit Zuwachs war der 911: Mit 42.217 Auslieferungen legte er um 12 Prozent zu. Der Cayenne blieb mit 59.586 Fahrzeugen das meistverkaufte Modell (minus 2 Prozent), davon 7.002 mit Elektroantrieb seit dem Marktstart im Sommer. Beim Macan (51.025, minus 21 Prozent) entfielen 23.029 auf die Elektroversion. Panamera (minus 35 Prozent) und Taycan (minus 31 Prozent) verloren deutlich, beim 718 lief die Produktion bereits im Oktober des Vorjahres aus.
„Our customers are deliberately choosing the exclusive and most emotionally engaging versions of our sports cars“, sagte Vertriebsvorstand Matthias Becker. Porsche bleibe bei seiner Strategie, Wert vor Volumen zu stellen.
