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„Ray Gunn“: Brad Birds Animations-Krimi feiert Weltpremiere in London

Der Netflix-Film mit den Stimmen von Sam Rockwell und Scarlett Johansson lief beim BFI London Film Festival. Die ersten Kritiken fallen gemischt aus.

Brad Birds Animationsfilm „Ray Gunn“ hat am Samstag beim 70. BFI London Film Festival Weltpremiere gefeiert. Der Regisseur von „Der Gigant aus dem All“ und „Die Unglaublichen“ erzählt einen Science-Fiction-Krimi im Stil des Film noir: In der Riesenstadt Metropia, einer Zukunftsvision aus Sicht des Jahres 1939, ermittelt Ray Gunn als letzter menschlicher Privatdetektiv in einem Fall um Außerirdische, Mord und den Star Venus Nova.

Sam Rockwell spricht die Titelfigur, Scarlett Johansson die Sängerin Venus Nova; dazu kommen unter anderem Tom Waits, Matt Berry und Bobby Cannavale. Produziert hat Skydance Animation, die Musik stammt von Michael Giacchino. Bird hatte die Idee bereits in den 1990er-Jahren entwickelt.

Die ersten Kritiken sind gemischt: Laut einer Übersicht von World of Reel vergab der „Guardian“ die Höchstwertung von fünf Sternen und IGN 8 von 10 Punkten, „The Playlist“ und der „A.V. Club“ dagegen nur die Note C; der „Hollywood Reporter“ urteilte negativ. In den USA kommt der Film am 4. Dezember in ausgewählte Kinos, bei Netflix ist er ab dem 18. Dezember zu sehen.

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