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Angriff auf Energieanlagen: Großteil Kiews ohne Strom

Russland hat Kiew mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Laut Netzbetreiber Ukrenergo sind die meisten Verbraucher der Hauptstadt ohne Strom, eine beschädigte Anlage stört die Wasserversorgung.

Grafik: Angriff auf Energieanlagen: Großteil Kiews ohne Strom

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Russland hat Kiew am Samstag mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko wurden sechs Menschen verletzt, unter anderem in einem Restaurant; eine Energieanlage wurde beschädigt, wodurch es Probleme bei der Wasserversorgung gibt. Der Netzbetreiber Ukrenergo teilte mit, die meisten Verbraucher in Kiew seien ohne Strom.

Die Angriffe auf die Energieinfrastruktur spielen auch in der Diplomatie eine Rolle. US-Sondergesandter Steve Witkoff sprach von „konstruktiven Gesprächen“ mit ukrainischen Unterhändlern in Miami, unter anderem über kurzfristige Winterhilfen etwa für die Energieinfrastruktur und Getreideexporte. Präsident Wolodymyr Selenskyj bot an, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen, wenn Russland keine ukrainischen Energieanlagen mehr angreift.

Der Angriff folgte einen Tag, nachdem die USA die vorübergehende Aussetzung von Sanktionen gegen russischen Diesel angekündigt hatten. Selenskyj kritisierte den Deal scharf und nannte ihn „nicht fair und nicht ehrlich“.

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