Berlin --:--Samstag, 10. Oktober 2026
LIVE
FilmNACHRICHTENFAKTENKONTEXT
Film ·

Berlinale-Sieger „Gelbe Briefe“ dank neuer Regel im Oscar-Rennen

İlker Çataks Gewinner des Goldenen Bären qualifiziert sich direkt für den Oscar für den besten internationalen Film. Auch „Rose“ mit Silberbär-Preisträgerin Sandra Hüller ist dabei – für Österreich.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Harald Krichel / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Berlinale - Berlin International Film Festival · youtube.com

Der Berlinale-Gewinnerfilm „Gelbe Briefe“ ist im Rennen um den Oscar für den besten internationalen Film. Möglich macht das eine neue Regel der Academy: Preisträger ausgewählter Festivals – darunter Berlin, Sundance und Toronto – können auch ohne Einreichung eines Landes teilnehmen. Deutschland hatte als offiziellen Beitrag Sandra Wollners „Everytime“ ausgewählt. Insgesamt umfasst das Feld der Kategorie derzeit 103 Filme, wie das US-Branchenportal TheWrap berichtet.

İlker Çataks Drama hatte im Februar im Wettbewerb der 76. Berlinale Weltpremiere und gewann den Goldenen Bären; die Jury leitete Wim Wenders. Der Film erzählt von dem Künstlerpaar Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer) aus Ankara, das nach einem Vorfall bei einer Theaterpremiere ins Visier des Staates gerät, Arbeit und Wohnung verliert und mit der Tochter nach Istanbul zieht. „Gelbe Briefe“ startete am 5. März im Verleih von Alamode Film in den deutschen Kinos. Çataks vorheriger Film „Das Lehrerzimmer“ war für den Oscar nominiert.

Ein weiterer Berlinale-Film ist ebenfalls im Rennen: Österreich schickt Markus Schleinzers „Rose“, für dessen Titelrolle Sandra Hüller in Berlin den Silbernen Bären für die beste Hauptrolle erhielt. Die Shortlist folgt am 15. Dezember, die Nominierungen am 21. Januar 2027. Die nächste Berlinale findet vom 10. bis 21. Februar 2027 statt und dauert damit einen Tag länger als in den Vorjahren.

Mehr aus dem Ressort

← Film