Sheryl Crow – „Pick You Up“ im Test: Kurzes Album über Heilung und Zusammenhalt
Das zwölfte Album der US-Sängerin dauert nur rund 25 Minuten. Hot Press gibt 7,5/10, RIFF 7/10 – musicOMH findet es dagegen zu brav (2,5/5).
Foto: Zach Catanzareti Photo / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Sheryl Crow · youtube.com
Single: Freedom Bus
Sheryl Crow hat am 9. Oktober ihr zwölftes Studioalbum „Pick You Up“ bei Thirty Tigers veröffentlicht, den Nachfolger von „Evolution“ (2024). Die sieben Songs schrieb sie laut RIFF Magazine mit ihrem langjährigen Partner Jeff Trott; die Platte dauert rund 25 Minuten. Laut Ultimate Classic Rock und musicOMH war sie zunächst als EP gedacht, bis das Schlussstück „Freedom Bus“ mit dem Songwriter Jesse Welles hinzukam – dazu gibt es auch ein offizielles Musikvideo.
Inhaltlich geht es um Heilung, Einsamkeit und die Suche nach Gemeinsamkeiten. Hot Press (7,5/10) lobt, dass Crow sich nicht auf ihren Hits ausruht, sondern auf die Gegenwart blickt – etwa in „Flat Earth“, das sich gegen das Leugnen des Klimawandels richtet. RIFF (7/10) hört eine Rückkehr zum Rock- und Americana-Sound der 90er, mag den Humor von „I've Got Your Number“ und „Freedom Bus“ – große Antworten liefere Crow aber nicht.
Kritischer urteilt musicOMH (2,5/5): Das Album laufe wie auf Autopilot, sei gut gespielt, aber zu gefällig; am stärksten seien das kraftvollere „Perfect“ und „Freedom Bus“. Ultimate Classic Rock nennt die Platte eher schnell zusammengestellt als endgültig. Auf Album of the Year liegt der Kritikerschnitt nach drei Rezensionen bei 62 von 100 Punkten.
