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Start geglückt: SpaceX bringt 21 Datensatelliten für das US-Militär ins All

Nach dem Abbruch am Montag hob die Falcon 9 am Samstag um 9:39 Uhr deutscher Zeit in Kalifornien ab. Die Satelliten sollen ein militärisches Datennetz im Orbit aufbauen.

Falcon-9-Start einer früheren SDA-Mission in Vandenberg (Archivbild)

Archivbild · Foto: U.S. Space Force photo by Airman 1st Class Ian Hawkes / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

SpaceX hat im zweiten Anlauf 21 Satelliten für die Space Development Agency (SDA) der US Space Force gestartet. Eine Falcon 9 hob am Samstag um 3:39 Uhr Ortszeit an der Ostküste (9:39 Uhr MESZ) von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien ab. Ein erster Versuch am Montag, 5. Oktober, war in der letzten Minute des Countdowns abgebrochen worden – den Grund nannte SpaceX nicht.

Die Erststufe, Booster 1103 auf ihrem sechsten Flug, landete gut sieben Minuten nach dem Start wieder in Vandenberg. Die Satelliten gehören zur „Transport-Schicht“ der sogenannten Proliferated Warfighter Space Architecture: einem Netz aus vielen kleinen Satelliten, das militärische Daten weltweit weiterleiten soll.

Es war der vierte von neun Starts der Ausbaustufe „Tranche 1“. Sie umfasst 154 einsatzfähige Satelliten – 126 für den Datentransport und 28 zur Raketenfrühwarnung. Mit dem heutigen Start sind 84 der 126 Transport-Satelliten im All, berichtet Space.com.

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