FBI legt Hackerwerkzeuge still, die mit China in Verbindung gebracht werden
US-Justizministerium und FBI haben die Scan- und Phishing-Werkzeuge „Microscan“ und „FishHub“ beschlagnahmt. Ziel der Angriffe war laut US-Behörden kritische Infrastruktur.

Archivbild · Foto: ajay_suresh / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Das US-Justizministerium und die Bundespolizei FBI haben am Donnerstag mitgeteilt, Werkzeuge einer Hackergruppe beschlagnahmt zu haben, die US-Behörden mit der chinesischen Regierung in Verbindung bringen. Es handelt sich laut der Nachrichtenagentur AP um die Programme „Microscan“ und „FishHub“. Sie dienten demnach dem Aufspüren von Sicherheitslücken, dem Phishing und dem Eindringen in fremde Systeme.
Der Gruppe werden nach Angaben der US-Behörden störende Angriffe auf die Energiewirtschaft, auf Hochschulen und auf kritische Infrastruktur zur Last gelegt. Zu den Zielen gehörten demnach Einrichtungen in den USA und im Ausland. Über die Beschlagnahme berichteten am Freitag mehrere sicherheitspolitische Newsletter unter Berufung auf AP.
