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Falsche PayPal-Mails: „Sicherheitsüberprüfung“ soll an Kontodaten locken

Verbraucherschützer warnen vor gefälschten PayPal-Mails, die mit Kontosperre oder Löschung drohen und eine Frist von 24 Stunden setzen. Ziel sind Zugangsdaten auf gefälschten Webseiten.

Phishing-Mail auf einem Laptop (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Mohamed Hassan / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Erneut kursieren gefälschte E-Mails im Namen des Bezahldienstes PayPal. Wie WEB.DE am 9. Oktober unter Berufung auf die Verbraucherzentrale berichtete, tragen die Nachrichten den Betreff „Sicherheitsüberprüfung erforderlich – Bitte bestätigen Sie Ihre Kontodaten“. Empfänger sollen ihre Kontodaten bestätigen und angeblich ein neues Schutzmodul per automatischer SMS-Verifizierung „aktivieren“. Andernfalls drohe innerhalb von 24 Stunden eine Einschränkung des Kontos. Tatsächlich führen die Links auf gefälschte Webseiten, auf denen sensible Daten abgegriffen werden. Bereits am 5. Oktober hatte das Phishing-Radar der Verbraucherzentrale vor einer ähnlichen Mail mit dem Betreff „Pay Pal – Neue Anmeldung erkannt“ gewarnt – die falsche Schreibweise des Firmennamens ist laut dem Bericht ein Warnsignal.

Verbraucherschützer raten, auf solche Mails nicht zu antworten, keine Links anzuklicken und die Nachrichten in den Spam-Ordner zu verschieben oder zu löschen. Persönliche Daten sollten nicht preisgegeben werden. Wer den Status seines Kontos prüfen will, sollte nur die offizielle App oder die bekannte Webseite nutzen oder im Zweifel direkt beim Anbieter nachfragen. Wer seine Daten bereits auf einer gefälschten Seite eingegeben hat, sollte die Zugangsdaten sofort ändern.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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