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Nach Bankenhack in Südkorea: Entwickler schließt Quellcode des Werkzeugs ARTEX

Sicherheitsfirmen bringen das quelloffene Tool aus China mit Angriffen auf südkoreanische Banken in Verbindung. Nun ist es nicht mehr frei verfügbar. Auch Japan kämpft mit einer Hackerwelle.

Grafik: Nach Bankenhack in Südkorea: Entwickler schließt Quellcode des Werkzeugs ARTEX

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Der chinesische Entwickler des KI-Agenten ARTEX hat das Projekt nach Reuters-Angaben in ein Closed-Source-Projekt umgewandelt, der Quellcode ist also nicht mehr frei zugänglich. Zuvor hatten Cybersicherheitsfirmen das bis dahin quelloffene Werkzeug mit einer Angriffsserie auf südkoreanische Banken in Verbindung gebracht. Die Firma CrowdStrike erklärte am Mittwoch laut New York Times, die Angriffe seien möglicherweise von einem Hacker mit chinesischen und US-amerikanischen KI-Werkzeugen verübt worden. Neben ARTEX habe er demnach auch Claude Code von Anthropic genutzt.

Unternehmen in Südkorea und Japan verstärken nach einer Welle von Cyberangriffen ihre Abwehr, berichtet Reuters. Fachleute sehen demnach Hinweise, dass KI es Kriminellen mit geringen technischen Kenntnissen leichter machen könnte. CrowdStrike formulierte seine Einschätzung zu den Bankenangriffen ausdrücklich vorsichtig.

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