Iron Maiden feiern 50 Jahre in Costa Rica – erstes Konzert dort seit zehn Jahren
Tausende Fans füllten das Nationalstadion in San José. Die Briten spielten Klassiker der ersten neun Alben und ziehen weiter nach Bogotá, Lima und Buenos Aires.

Archivbild · Foto: dr_zoidberg / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden ist nach zehn Jahren nach Costa Rica zurückgekehrt. Am Donnerstagabend spielte sie im Estadio Nacional in der Hauptstadt San José vor Tausenden Fans, wie die Zeitung „La Nación“ berichtete. Das Konzert ist Teil der „Run For Your Lives World Tour“, mit der die Band ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Zuletzt war Iron Maiden 2016 mit der „Book of Souls“-Tour in Costa Rica aufgetreten.
Das Programm konzentriert sich auf die ersten neun Studioalben aus den Jahren 1980 bis 1992. Zu hören waren unter anderem „Wrathchild“, „Killers“, „The Number of the Beast“, „Powerslave“, „2 Minutes to Midnight“ und das epische „Rime of the Ancient Mariner“. Sänger Bruce Dickinson bedankte sich beim Publikum für die Rückkehr ins Land. Zur Show gehörten Pyrotechnik und ein riesiges Maskottchen „Eddie“ mit Axt; am Schlagzeug saß Simon Dawson. Als Vorband trat The Raven Age auf, zu der George Harris gehört, der Sohn von Bassist Steve Harris.
Die Lateinamerika-Etappe führt die Band als Nächstes am 11. Oktober nach Bogotá. Danach folgen laut der offiziellen Tourseite Quito, Lima, Buenos Aires, São Paulo und zum Abschluss am 31. Oktober Santiago de Chile. Die Band bittet ihre Fans, während der Shows auf Handyvideos zu verzichten. Nach dem Ende der Tour will Iron Maiden nach Angaben von Infobae 2027 eine Tourneepause einlegen.
