UN-Chef Guterres warnt vor Missbrauch von Neurotechnologie durch Staaten
Wenn Regierungen auf Gehirne zugreifen und sie beeinflussen können, drohen nach Ansicht von UN-Generalsekretär António Guterres schwere Verletzungen der Menschenrechte.

Archivbild · Foto: European Commission (Christophe Licoppe) / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
UN-Generalsekretär António Guterres hat am Donnerstag vor den Gefahren von Neurotechnologie gewarnt. Diese entwickle sich so rasant, dass die Möglichkeit von Regierungen, auf menschliche Gehirne zuzugreifen und sie zu manipulieren, eines Tages grundlegende Menschenrechte bedrohen könnte, sagte er laut New York Times.
Als mögliche Folgen nannte Guterres demnach willkürliche Inhaftierungen, Veränderungen des Geisteszustands von Menschen und Verletzungen der Privatsphäre. Zur Neurotechnologie zählen Geräte und Verfahren, die Hirnaktivität messen oder beeinflussen.
