Bahnfahren: Fernverkehrs-Monatskarte 25 Prozent billiger, keine Preiserhöhung im Dezember
Die Deutsche Bahn senkt ab 21. Oktober den Preis für Monatskarten im Fernverkehr um ein Viertel und verzichtet auf die übliche Preisrunde zum Fahrplanwechsel. Neu ist auch ein Familienticket.

Archivbild · Foto: Lupus in Saxonia / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Pendler im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) zahlen bald deutlich weniger. Ab dem 21. Oktober 2026 werden Monatskarten und Schülermonatskarten im Fernverkehr um 25 Prozent günstiger, wie ad-hoc-news.de am 8. Oktober unter Berufung auf Angaben der Bahn berichtete. Im Gegenzug entfällt das Jahresabo: Streckenzeitkarten gibt es künftig nur noch flexibel ohne feste Vertragsbindung. Betroffen sind laut dem Bericht rund 10.000 Pendler, die bislang Fernverkehrs-Monatskarten oder Jahresabos nutzen. Als Beispiel nennt der Bericht die Strecke Frankfurt am Main–Mannheim, wo die Monatskarte ohne Abo von 375,60 Euro auf 281,70 Euro sinkt – eine Ersparnis von 93,90 Euro.
Auch für Gelegenheitsfahrer gibt es eine Entlastung: Laut dem Bericht hat Bahnchefin Evelyn Palla die reguläre Preiserhöhung ausgesetzt, die sonst zum Fahrplanwechsel im Dezember fällig wäre. Die Ticketpreise sollen damit bis Mai 2027 stabil bleiben. Ab dem 26. Oktober ist zudem ein Familienticket buchbar, mit dem bis zu fünf Personen ab dem 1. November reisen können. Es kostet 59,99 Euro für die einfache Fahrt oder 99,99 Euro für Hin- und Rückfahrt, ist kontingentiert, zuggebunden und enthält eine Sitzplatzreservierung.
Seit dem 1. Oktober sind laut ad-hoc-news.de außerdem die Regeln für den Sparpreis Gruppe einfacher: Gruppen können 14 Tage lang kostenlos und unverbindlich reservieren, die Umtausch- oder Erstattungsgebühr sinkt von 19 auf 10 Euro pro Person und Buchung. Ab dem 13. Dezember wird der im Reisezentrum verkaufte Flexpreis nur noch personalisiert und digital ausgegeben, ein Ausdruck bleibt auf Wunsch möglich. Für den Nahverkehr bleibt das Deutschlandticket die Alternative: Es kostet derzeit 63 Euro im Monat, gilt aber nur im Nahverkehr.
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