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Isaias fordert Todesopfer – Hunderttausende ohne Strom, weiter Flutgefahr

Umstürzende Bäume töteten in Florida und Alabama mindestens zwei Menschen. Rund 800.000 Kunden sind ohne Strom. Behörden warnen vor Überschwemmungen im Südosten der USA.

Radarbild des Wetterdienstes: Hurrikan Isaias beim Landfall am 9. Oktober

Foto: National Weather Service / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Der ehemalige Hurrikan Isaias hat im Südosten der USA mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Im Escambia County in Florida starb eine Frau, als ein Baum auf ihr Haus stürzte. Im Großraum Birmingham in Alabama kam ein Mensch auf die gleiche Weise ums Leben. Das bestätigten die örtlichen Behörden. Isaias war am Freitagabend als Hurrikan der Kategorie 2 nahe Destin auf Land getroffen. Es war der erste Hurrikan der atlantischen Saison. Inzwischen wurde er zu einem posttropischen Sturm herabgestuft.

Nach Angaben des Portals PowerOutage.us waren am Samstag in Florida, Alabama und Georgia rund 800.000 Kunden ohne Strom, am Morgen waren es fast 900.000 gewesen. Floridas Gouverneur Ron DeSantis sagte, in den Bezirken Santa Rosa, Holmes, Washington und Walton seien jeweils mehr als 80 Prozent der Einwohner ohne Strom. Rund 16.000 Arbeiter seien im Einsatz. Die US-Regierung bewilligte Notstandserklärungen für Florida und Alabama, Georgia rief selbst den Notstand aus.

Die größte Gefahr gilt nun dem Wasser. „Das Hochwasserrisiko ist weiterhin hoch“, sagte DeSantis. „Die Hochwassergeschichte ist nicht vorbei.“ Robbie Berg vom Nationalen Hurrikanzentrum betonte, auch als posttropisches System bleibe Isaias eine Gefahr durch Wind und Starkregen. Am Sonntag soll sich der Sturm über dem Tennessee-Tal auflösen.

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