Nach dem 0:6 in Leipzig: Hütter spricht von Scham und nimmt Kapitän Koch in die Pflicht
Eintracht Frankfurt rechnet nach dem Debakel in Leipzig mit sich selbst ab. Trainer Hütter nennt den Auftritt „nicht bundesligatauglich“, Torwart Atubolu verweist auf 16 Gegentore in fünf Spielen.

Archivbild · Foto: Patrik Meyer / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Nach der 0:6-Niederlage bei RB Leipzig hat Eintracht-Trainer Adi Hütter deutliche Worte gefunden. „Wenn du 0:6 in einem Bundesligaspiel auswärts verlierst, muss man sich auch schämen“, sagte der Österreicher nach Angaben von Sport1. Die Leistung sei „nicht bundesligatauglich“ gewesen.
Hütter begründete auch die Auswechslung von Kapitän Robin Koch: „Als Führungsspieler war die Leistung für mich einfach auch zu wenig.“ Koch war zur Pause beim Stand von 0:4 ausgewechselt worden. Stürmer Jonathan Burkardt sagte bei Sky: „Die Führungsspieler haben heute ganz klar versagt.“
Torwart Noah Atubolu sagte bei Sky: „16 Gegentore nach fünf Spielen sind ein Brett. So kann es auf keinen Fall weitergehen.“ Nur Union Berlin hat mit 17 mehr Gegentreffer kassiert. Frankfurt steht mit fünf Punkten auf Platz 13. Sportvorstand Markus Krösche nannte die Zahl der Gegentore „deutlich zu viel“.
