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Diesel-Deal: Branche erwartet keine sinkenden Spritpreise in Deutschland

Der Verband Fuels und Energie erwartet keine größeren Folgen des Trump-Putin-Deals für die Preise an deutschen Tankstellen. Berlin hält an den Sanktionen fest, Moskau lockert sein Diesel-Exportverbot.

Archivbild: Shell-Tankstelle mit Preistafel in Magdeburg, September 2026

Archivbild · Foto: Roy Zuo / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Verband Fuels und Energie erwartet keine größeren Auswirkungen des Diesel-Deals zwischen Donald Trump und Wladimir Putin auf die Preise an deutschen Tankstellen. Russischer Diesel darf seit Februar 2023 nicht in die EU, und die Mengen dürften die Weltmarktpreise kaum spürbar bewegen. Laut dem Portal Tankerkönig gab es bis Samstagmittag keine größeren Ausschläge, Diesel und Benzin lagen nahe dem Niveau vom Freitag.

Die Bundesregierung hält an den Sanktionen gegen Russland fest. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte, man habe die US-Entscheidung „zur Kenntnis genommen“, die Unterstützung der Ukraine „bleibt ungebrochen“. Deutschland hat nach Angaben einer Sprecherin des Wirtschaftsministeriums seit 2023 kein Öl und keine Ölprodukte aus Russland gekauft.

Moskau hob sein Exportverbot für Diesel unterdessen teilweise auf. In einem ersten Schritt dürfen laut Tass unter Berufung auf die russische Regierung 500.000 Tonnen auf den Weltmarkt, die Ölkonzerne sollen umgehend Lieferverträge abschließen.

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