Thom Yorke: Selbstvertrauen nach Radiohead-Reunion-Tour „massiv abgestürzt“
Der Radiohead-Sänger sagt im Rolling-Stone-Interview mit Harry Styles, sein Selbstvertrauen sei nach der Tour eingebrochen. Jetzt arbeitet er an einem neuen Soloalbum.

Archivbild · Foto: anyonlinyr / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Radiohead-Sänger Thom Yorke sagt, die Reunion-Tour seiner Band habe ihm zunächst gefallen, danach sei sein Selbstvertrauen jedoch eingebrochen. Was sein Selbstvertrauen angehe, sei er „massiv abgestürzt“, sagt er im Interview mit der deutschen Ausgabe des Rolling Stone. Geführt hat das Gespräch Popstar Harry Styles, die Zitate stammen laut Musikexpress aus der Dezember-Ausgabe des Magazins.
Die Tour umfasste 20 Arena-Konzerte im November und Dezember 2025 und war die erste gemeinsame Tour der Band seit sieben Jahren. Über das Auftaktkonzert in Madrid sagt Yorke: „Ich wollte in Tränen ausbrechen“, und das, bevor die Band auch nur einen Ton gespielt habe. Laut Musikexpress erholte er sich erst Monate später, als er wieder an einem eigenen Album arbeitete.
Derzeit arbeitet Yorke mit Produzent Sam Petts-Davies an einem neuen Soloalbum. Das eigene Werk als Vermächtnis zu feiern, falle ihm schwer: „Ich glaube ans Vorwärtsgehen.“ Ob Radiohead wieder gemeinsam ins Studio gehen, ließ er offen. Für 2027 hat die Band 21 Konzerte in Australien und Japan angekündigt.
