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Gedanken als Befehl: Start-up Sabi sammelt 50 Mio. Dollar für Hirnstrom-Kappe ein

Eine Kappe mit verborgenen Sensoren soll Hirnsignale ohne Operation lesen und in Eingaben für KI-Assistenten übersetzen. Die Finanzierungsrunde führt Khosla Ventures an.

Herkömmliche EEG-Haube mit Elektroden zur Messung der Hirnströme (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Chris Hope / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das kalifornische Start-up Sabi hat in einer Seed-Runde 50 Millionen Dollar eingesammelt, angeführt von Khosla Ventures. Beteiligt sind unter anderem Accel, Initialized Capital, DST Global und Kevin Weil, früher Produktchef von OpenAI. Das teilte das Unternehmen am 9. Oktober mit.

Sabi entwickelt eine Kappe mit versteckten Sensoren, die neuronale Signale durch die Haare hindurch messen sollen – ohne Gel, ohne direkten Kontakt zur Kopfhaut und ohne Operation. Ausgewertet werden die Daten von einem eigenen KI-Modell, das nach Firmenangaben mit mehr als 100.000 Stunden nicht-invasiver Hirnstrom-Aufzeichnungen trainiert wurde. Geplant ist, gedachte Sprache in Text umzuwandeln und Befehle an KI-Assistenten per Gedanken zu geben.

Unabhängig überprüft sind die Leistungsangaben bislang nicht. Erste Versionen will Sabi auf der Technikmesse CES 2027 in Las Vegas zeigen. Investor Vinod Khosla begründete die Wette auf eine Lösung ohne Implantat so: „Man kann nicht eine Milliarde Gehirnoperationen durchführen, um eine Milliarde Tastaturen zu ersetzen.“

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