Riad: Flughafen ohne Flugbetrieb – Airlines streichen Saudi-Verbindungen
Nach dem Angriff mit 12 Toten und 309 Verletzten ruht der Betrieb am King-Khalid-Flughafen. Die Huthi reklamieren die Angriffe, Trump will mit dem Kronprinzen sprechen.
Foto: Kharbaan Ghaltaan / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
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Nach dem jüngsten Angriff auf den Flughafen King Khalid in Riad sind laut ABC alle Flüge von und nach Riad ausgesetzt oder umgeleitet; hunderte Verbindungen fielen aus, wann der Flughafen wieder öffnet, ist offen. Saudi-Arabiens Zivilluftfahrtbehörde nennt 12 Tote und 309 Verletzte. Die Huthi erklärten, sie hätten die Flughäfen King Khalid und Abha mit ballistischen Raketen und Drohnen angegriffen.
Die vom Iran unterstützten Huthi sprechen laut ABC von Vergeltung für saudisch unterstützte Luftangriffe auf den Flughafen Sanaa im Jemen. Die saudisch geführte Koalition macht die Huthi verantwortlich, nennt die Tat ein „vollwertiges Kriegsverbrechen“ und kündigt eine entschiedene Antwort an.
US-Präsident Donald Trump sagte, die USA würden prüfen, ob sie sich an saudischen Schlägen gegen die Huthi beteiligen: „We may, we're going to look at it.“ („Vielleicht, wir werden es prüfen.“) Er wolle mit Kronprinz Mohammed bin Salman sprechen. Mehrere Staaten, darunter die USA, Großbritannien, Deutschland, Australien und Kanada, raten von Reisen zum Flughafen ab; Lufthansa Group, flydubai, Air India und Pakistan International Airlines setzen Flüge nach Saudi-Arabien für unterschiedliche Zeiträume aus.
