Mainz hadert mit dem VAR: Hand von Schick vor Leverkusens 3:2 – Posch kritisiert
Nach dem 3:4 gegen Leverkusen stört Mainz eine Szene vor dem Treffer von Quansah. Schick hatte den Ball an die Hand bekommen, der VAR griff nicht ein.

Symbolbild · Foto: Werner100359 / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Mainz 05 hat das Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag mit 3:4 verloren (Halbzeit 2:2). Für Leverkusen trafen Andrich, Schick, Quansah und Diaby, für Mainz zweimal Caci und kurz vor Schluss Hollerbach. Strittig ist vor allem das Tor zum 3:2 durch Jarell Quansah in der 55. Minute.
Zuvor war der Ball Patrik Schick bei der Annahme vom Bauch an die Hand und von dort zu Quansah gesprungen, der erst scheiterte und den Abpraller dann per Kopf verwertete. Der Videoassistent schritt nicht ein. Mainz-Verteidiger Stefan Posch sagte nach dem Spiel: „Ich weiß nicht, was der Videoschiedsrichter beruflich macht, aber heute hat er scheinbar nicht hingeschaut.“
Sportdirektor Niko Bungert nannte die Szene „sehr bitter“, sie „fühlt sich unfair an“. Ihm sei gesagt worden, nur wenn der Torschütze selbst den Ball mit der Hand gespielt hätte, wäre es wohl ein Handspiel gewesen. Trainer Urs Fischer protestierte an der Seitenlinie, hielt sich nach dem Spiel aber zurück: „Ich sollte heute nicht über den Schiedsrichter sprechen.“
