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Verbraucherschutz: Aufschläge auf Lebensmittel in Bulgarien bis zu 150 Prozent

KZP-Chefin Manolowa nennt erste Kontrollergebnisse aus Handelsketten: Butter +125 %, Käse +95 %, Frischmilch bis +99 %. Ergebnisse zu fünf Ketten sollen kommende Woche folgen.

Kühlregal in einem Supermarkt in Sofia (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Sharon Hahn Darlin / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Chefin der bulgarischen Verbraucherschutzkommission KZP, Maja Manolowa, hat gegenüber BNT erste Ergebnisse der Kontrollen in großen Handelsketten genannt. Danach liegen die Aufschläge bei einigen Lebensmitteln bei bis zu 150 Prozent. Butter habe einen Aufschlag von 125 Prozent, Weißkäse von 95 Prozent, bei Frischmilch seien es bis zu 99 Prozent. Bei einer Kette habe sie selbst gesehen, dass Aufschläge auf Milchprodukte wie Kaschkawal bis zu 99 Prozent erreichten.

Manolowa kündigte an, die detaillierten Prüfergebnisse zu fünf großen Ketten in der kommenden Woche vorzustellen. Zudem prüft die KZP gemeinsam mit der Lebensmittelsicherheitsbehörde BABH, ob als bulgarisch verkaufte Kartoffeln in Wahrheit minderwertige griechische Ware sind. Wegen der Gebühren für Essensgutscheine (bis zu 6 Prozent des Einkaufs) und der Miete für Lieferkisten (1,20 Euro pro Kiste) will sie sich an die Wettbewerbsbehörde KZK wenden.

Nach ihrer Darstellung erlaubt die geltende Rechtslage hohe Aufschläge weitgehend folgenlos; sie fordert deshalb gesetzliche Änderungen. Die KZP kann nur in gesetzlich definierten Fällen ungerechtfertigte Preiserhöhungen und unlautere Handelspraktiken ahnden. Die Angaben stammen von Manolowa selbst; unabhängig überprüft sind sie nicht.

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