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Treffen Radew–Budanow: Borissow spricht von Konspiration, Jotowa war nicht eingeladen

Der GERB-Chef sagt, weder Geheimdienste noch Präsidentin hätten von dem Besuch gewusst. Außenministerin Petrowa betont, ihr Ministerium sei nicht beteiligt gewesen.

Der inoffizielle Besuch von Kyrylo Budanow, Stabschef des ukrainischen Präsidenten, in Sofia sorgt weiter für Streit. GERB-Chef Boiko Borissow sagte am Samstag bei einem auf Facebook übertragenen Treffen mit Landwirten in Silistra, das Treffen mit Ministerpräsident Rumen Radew sei so geheim gewesen, dass weder die Sicherheitsdienste noch die Präsidentin davon gewusst hätten. Den am 7. Oktober nach den Angriffen auf zwei Handelsschiffe einberufenen Nationalen Sicherheitsrat nannte er eine „Schande“.

Präsidentin Iliana Jotowa erklärte am Samstag, sie habe weder eine Anfrage noch eine Einladung zu einem Treffen mit Budanow erhalten und nicht mit ihm gesprochen. Budanow war am Donnerstag in Bulgarien, bekannt wurde der Besuch am Freitag.

Außenministerin Welislawa Petrowa wollte sich im BNT nicht zum Inhalt des Gesprächs äußern. Was geschehen sei, könnten nur die Teilnehmer sagen; ihr Ministerium sei an der Organisation nicht beteiligt gewesen. Dass Zeit und Ort solcher Besuche nicht bekannt gegeben würden, sei wegen der verschärften Sicherheitsvorkehrungen für ukrainische Amtsträger nicht ungewöhnlich. Wichtig sei, dass es einen Dialog gebe.

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