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Lukoil-Raffinerie Burgas: Kein Grund zur Sorge vor Dieselmangel in Bulgarien

Die Raffinerie produziert bis zu 260.000 Tonnen Diesel im Monat, der Inlandsverbrauch liegt bei bis zu 190.000. Borissow nennt das Ende des Exportverbots einen „groben Fehler“.

Archivbild: Die Raffinerie Lukoil Neftochim bei Burgas bei Nacht

Archivbild · Foto: Nasomatrix / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Raffinerie Lukoil Neftochim Burgas sieht keinen Grund für Sorgen vor einem Dieselmangel in Bulgarien, solange sie in Betrieb ist und den Inlandsmarkt beliefert. Das Werk produziere 240.000 bis 260.000 Tonnen Diesel pro Monat, der Verbrauch im Land liege bei bis zu 190.000 Tonnen, hieß es am Samstag in einer Stellungnahme an die Nachrichtenagentur BTA. Der Überschuss werde exportiert.

Ein Exportverbot bringe den Verbrauchern nicht mehr Kraftstoff, sondern bremse die Produktion und belaste die Effizienz, argumentiert das Unternehmen. Ein Ausfuhrstopp für hochwertige Produkte wie Diesel und Kerosin senke zudem das Bruttoinlandsprodukt. Das Parlament hatte am 23. September das seit 31. Oktober 2025 geltende befristete Verbot von Exporten von Erdölprodukten, vor allem Diesel und Kerosin, in EU-Staaten aufgehoben – mit den Stimmen der Regierungspartei Progressives Bulgarien.

GERB-Chef Boiko Borissow nannte die Aufhebung zuvor einen groben Fehler, der einzelnen Händlern auf Kosten der Verbraucher Gewinne bringe. Außenministerin Welislawa Petrowa sagte im BNT, es sei wichtig, dass die Raffinerie weiterarbeite und Bulgarien bei ihrer Zukunft mitrede. Ein Verkauf erfordere die Zustimmung Russlands und einen finanzstarken Investor.

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