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Trumps Diesel-Deal mit Putin: Berlin hält an Russland-Sanktionen fest

Die USA wollen Sanktionen auf russischen Diesel vorübergehend aussetzen. Die Bundesregierung betont, sie bleibe bei den Sanktionen – an deutschen Tankstellen werden kaum Folgen erwartet.

Zapfsäule für Diesel an einer Tankstelle (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Simon Bierwald from Dortmund, Germany / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

US-Präsident Donald Trump hat nach einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin eine Vereinbarung über die Lieferung von Hunderttausenden Tonnen russischen Diesels angekündigt; die USA sollen dafür Sanktionen vorübergehend aufheben. Der Kreml bestätigte die Absprache. Trump steht vor den Midterms wegen hoher Spritpreise unter Druck.

Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, die Bundesregierung habe die Entscheidung der USA „zur Kenntnis genommen“ und halte an den Sanktionsbeschlüssen gegen Russland fest. „Die Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkampf bleibt ungebrochen“, sagte er. Aus dem Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) hieß es: „Deutschland steht uneingeschränkt zu den Sanktionspaketen.“ Seit 2023 bezieht Deutschland nach Regierungsangaben kein Öl und keine Ölprodukte mehr aus Russland.

Der Branchenverband Fuels und Energie rechnet nicht mit spürbaren Auswirkungen auf die Preise in Deutschland, da das EU-Importverbot für russischen Diesel seit Februar 2023 weiter gilt. Die EU kritisierte den Deal scharf: Er verschaffe Moskau zusätzliche Einnahmen für den Krieg.

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