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CDU-Klausur hat begonnen – Hoppermann: „Nicht die eine Wunderwaffe“

Nach drei verlorenen Landtagswahlen sucht die CDU-Spitze in Berlin einen Weg aus der Krise. Generalsekretärin Hoppermann dämpft die Erwartungen an schnelle Lösungen.

Konrad-Adenauer-Haus, CDU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin (Archivbild)

Archivbild · Foto: Ansgar Koreng / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de (zugeschnitten und skaliert)

Die CDU-Spitze ist am Sonntag in Berlin zu ihrer zweitägigen Präsidiumsklausur zusammengekommen. Generalsekretärin Franziska Hoppermann sagte vor Beginn vor Journalisten, die Beratungen seien „nicht die eine Wunderwaffe, sondern der Beginn eines Prozesses“. Ziel sei es, „zu alter Stärke zurückzufinden und unseren Anspruch als Volkspartei zu untermauern“.

Die Partei habe die Warnsignale der drei Landtagswahlen im September deutlich wahrgenommen, so Hoppermann. Die CDU müsse Vertrauen zurückgewinnen und die Modernisierung im Blick behalten; es gehe darum, „die Lebenswirklichkeit der Menschen anders zu adressieren“. In Mecklenburg-Vorpommern war die CDU am 20. September an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert, in Berlin zog die Linke an ihr vorbei, in Sachsen-Anhalt verlor sie knapp 20 Punkte.

Zum Abendessen des rund 25-köpfigen Präsidiums ist Altbundespräsident Joachim Gauck eingeladen, der Rücktrittsforderungen an Parteichef und Kanzler Friedrich Merz zurückgewiesen hatte. Bundesweit liegt die Union in Umfragen unter 20 Prozent – bei der Bundestagswahl 2025 hatte sie 28,5 Prozent erreicht.

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