Mercedes verkauft so viele E-Autos wie nie – doch China zieht den Absatz nach unten
Mercedes-Benz hat im dritten Quartal 6 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft. Getrieben vom elektrischen GLC stiegen die E-Auto-Verkäufe auf einen Rekord, in China brach der Absatz um 31 Prozent ein.
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Der Mercedes-Benz-Konzern hat im dritten Quartal 491.700 Pkw und Transporter verkauft, 6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das teilte das Unternehmen am 7. Oktober in Stuttgart mit. Bei den Pkw ging der Absatz um 8 Prozent auf 407.200 Fahrzeuge zurück. Die Zahl der verkauften Elektroautos stieg dagegen um 61 Prozent auf 68.400 – der höchste Quartalswert der Firmengeschichte. Der E-Anteil lag bei 16,8 Prozent, mit Plug-in-Hybriden bei 25 Prozent.
„Mercedes-Benz Cars achieved the highest quarterly BEV sales in the company's history, led by the electric GLC“, sagte Vertriebsvorstand Mathias Geisen. Die neuen Elektromodelle GLC, CLA, GLB und GLA seien in Europa für den Rest des Jahres ausverkauft. In Europa stieg der Pkw-Absatz um 5 Prozent auf 168.700, in Deutschland um 13 Prozent auf 58.300 und in den USA um 6 Prozent auf 75.300 Fahrzeuge.
In China verkaufte Mercedes dagegen nur noch 86.800 Pkw, 31 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die teuersten Modelle der Marke, im Konzern als „Top-End“ geführt, kamen mit 53.900 Fahrzeugen auf ein Minus von 21 Prozent. Die Transportersparte legte um 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge zu. Nach neun Monaten steht der Konzern bei 1.503.200 verkauften Fahrzeugen, ebenfalls 6 Prozent weniger.
