Cameron Winter – „Live at Carnegie Hall“ im Test: Nur Stimme, Klavier und Gänsehaut
Der Geese-Sänger veröffentlicht seinen gefeierten Solo-Abend aus New York als Live-Album. The Line of Best Fit gibt 9/10, Metacritic steht bei 89.
Foto: Lygonstreet / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Cameron Winter · youtube.com
Single: Love Takes Miles (Live at Carnegie Hall)
Cameron Winter, Sänger der New Yorker Rockband Geese, hat am 9. Oktober bei Partisan Records/Play It Again Sam das Live-Album „Live at Carnegie Hall“ veröffentlicht. Es dokumentiert sein ausverkauftes Solokonzert vom Dezember 2025, bei dem er allein am Klavier spielte. Paul Thomas Anderson und Benny Safdie haben den Abend zudem gefilmt. Neben bekannten Stücken enthält das Album neue Songs wie „It All Fell in the River“ und „If You Turn Back Now“.
The Line of Best Fit vergibt 9 von 10 Punkten: Ohne Band zeige sich Winters Talent „schärfer als je zuvor“. Die Ironie seiner früheren Soloarbeiten weiche hier echter, tief empfundener Emotion. Hervorgehoben werden „Love Takes Miles“, das auch reduziert seinen Schwung behalte, das düstere „Drinking Age“ und „$0“. Das Fazit: Winter verdiene die Aufmerksamkeit, die ihm gerade zuteilwird.
Stereogum kürte die Platte zum „Album der Woche“ und argumentiert, die besten Live-Alben seien historische Momentaufnahmen. Bei Metacritic kommt das Album auf einen Schnitt von 89 Punkten. Als offiziellen Vorgeschmack hat Winter die Live-Fassung von „Love Takes Miles“ auf seinem Kanal veröffentlicht.
