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China: Autoverkäufe im September minus 24 Prozent – Exporte stützen E-Autos

Im September sind in China laut Händlerverband CPCA 24 Prozent weniger Pkw verkauft worden. Der Großhandel mit E-Autos und Plug-in-Hybriden erreichte dennoch ein Jahreshoch.

Autotransporter „BYD Explorer No. 1“ in Wilhelmshaven (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Ein Dahmer / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der chinesische Automarkt bleibt unter Druck. Im September wurden im Einzelhandel 1,702 Millionen Pkw verkauft, 24 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, aber 10 Prozent mehr als im August. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Pkw-Verbands CPCA hervor, über die CnEVPost am 10. Oktober berichtete. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe auf 13,42 Millionen Fahrzeuge, ein Minus von 21 Prozent.

Elektroautos und Plug-in-Hybride („New Energy Vehicles“) kamen im Einzelhandel auf 1,141 Millionen Verkäufe, 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Ihr Anteil am Markt stieg auf 67,1 Prozent. Im Großhandel, der auch Exporte umfasst, erreichten sie mit 1,672 Millionen Fahrzeugen den höchsten Monatswert des Jahres. Größter Hersteller war laut den vorläufigen Daten BYD mit 456.713 E-Autos und Plug-in-Hybriden im Großhandel.

Der Großhandel mit Benzinern brach dagegen um 41 Prozent ein. Laut CPCA stützten vor allem die Exporte den Markt, weil hohe Ölpreise im Ausland länger anhielten als erwartet. Im Inland konkurrierten die Hersteller um die bestehende Nachfrage, schreibt der Verband; die Händler stünden trotz niedriger Lagerbestände unter wachsendem Druck.

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