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SK-Chef Chey warnt: Chinas Speicherchip-Hersteller holen rasant auf

SK-Konzernchef Chey Tae-won drängt in Shanghai auf schnelleren Ausbau der Chipfabriken. Sonst verliere Südkorea Marktanteile an Micron und chinesische Rivalen wie CXMT.

SK-Konzernchef Chey Tae-won (Archivbild)

Archivbild · Foto: Republic of Korea / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Vorsitzende des südkoreanischen SK-Konzerns, Chey Tae-won, hat am Sonntag vor wachsender Konkurrenz bei Speicherchips gewarnt. Wenn chinesische Hersteller oder der US-Konzern Micron ihre Kapazitäten schneller ausbauten, werde der Marktanteil Südkoreas schrumpfen, sagte er nach Berichten koreanischer Medien am Rande eines internationalen Beraterrats des Shanghaier Bürgermeisters. Die Nachfrage sei enorm – das Problem sei, wenn man keine neuen Werke hinzufügen könne.

Besonders im Blick hat Chey demnach die chinesischen Hersteller CXMT (DRAM) und YMTC (NAND-Flash), die mit staatlicher Unterstützung rasch wachsen. Lasse man die Dinge laufen, werde man auf ganzer Linie eingeholt, wird er zitiert. Für das geplante Halbleiter-Cluster in der südwestlichen Region Honam, dessen vorgesehenes Gelände am Militärflughafen Gwangju er am Freitag besichtigt hatte, forderte er höchstes Tempo – möglicherweise parallel zum Ausbau in Yongin. Fabriken im Ausland, etwa in Japan, würden geprüft.

Kritik aus den USA an koreanischen Chipwerken in China wies Chey zurück: Zu glauben, man könne Chinas Chipindustrie durch eine Blockade solcher Investitionen aufhalten, sei nicht sehr klug. SK hat nach eigenen Angaben rund 60 Milliarden Dollar in China investiert und plant in Shanghai ein KI-Forschungszentrum, unter anderem für sogenannte physische KI.

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