China schickt neun weitere Satelliten für sein Internet-Netz Guowang ins All
Eine Rakete vom Typ Langer Marsch 12 brachte die 27. Gruppe von Internetsatelliten in eine niedrige Umlaufbahn. Insgesamt wurden damit 386 Guowang-Satelliten gestartet.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
China hat am Samstag, 10. Oktober, eine neue Gruppe von Satelliten für sein Internet-Netz Guowang gestartet. Eine Rakete vom Typ Langer Marsch 12 hob um 3.27 Uhr Pekinger Zeit vom kommerziellen Startplatz Wenchang auf der Insel Hainan ab und setzte die Nutzlast in die geplanten Umlaufbahnen aus, wie der Staatssender CGTN berichtete. Nach Angaben des Fachportals China in Space waren neun jeweils rund 695 Kilogramm schwere Satelliten an Bord, gebaut von einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.
Es war der 27. Start für Guowang. Die Zahl der gestarteten Satelliten steigt damit von 377 auf 386; davon befinden sich 222 im Orbit und auf dem Weg zu ihren Zielbahnen. Betreiber ist das Staatsunternehmen China Satellite Network Group, das zunächst in China und später weltweit Internetdienste anbieten will.
Für 2026 waren laut China in Space 310 Satelliten geplant, ab 2028 sollen jährlich 3.600 hinzukommen – bis zu 13.000 in den 2030er-Jahren. Das Projekt gilt als chinesische Antwort auf Starlink von SpaceX. Es war der neunte Flug der Langer Marsch 12 und der 71. chinesische Raketenstart des Jahres.
