Stromnetz in Bulgarien: Elektrohold steckt 6,5 Millionen Euro in Region Lowetsch
Der Verteilnetzbetreiber automatisiert Mittelspannungsleitungen und erneuert Ortsnetze. Rund 900.000 Euro fließen in Anschlüsse neuer Kunden und von Ökostromanlagen.

Symbolbild · Foto: Novoklimov / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der bulgarische Verteilnetzbetreiber ERM Sapad aus der Elektrohold-Gruppe investiert in diesem Jahr 6,5 Millionen Euro in das Stromnetz der Region Lowetsch, knapp 1,2 Millionen Euro mehr als 2025. Das teilte das Unternehmen bei einem Treffen mit der stellvertretenden Gebietsgouverneurin Diljana Pironkowa und Bürgermeistern der Region mit, berichtet das Energieportal 3E news. Mehr als die Hälfte, 3,95 Millionen Euro, fließt in die Modernisierung und Digitalisierung von Mittelspannungsanlagen, darunter 65 fernsteuerbare Lastschalter an 22 Leitungen mit 20 Kilovolt.
In das Niederspannungsnetz fließen 973.000 Euro, mehr als doppelt so viel wie zuvor, für Schneisen entlang der Mittelspannungsleitungen 451.000 Euro und für das Versetzen von Zählerschränken 590.000 Euro. Rund 900.000 Euro sind für den Anschluss neuer Kunden und von Erneuerbare-Energien-Anlagen vorgesehen. Geplant sind unter anderem eine neue Trafostation in Lowetsch, der Austausch eines Mittelspannungskabels in Trojan sowie die vollständige Erneuerung der Niederspannungsnetze in Aprilzi, Tetewen, Lowetsch, Lukowit und 13 Dörfern.
ERM Sapad rief die Kommunen zudem zu engem Austausch über ihre Luftreinhalteprogramme auf. Wenn Öfen für feste Brennstoffe durch Wärmepumpen, Klimaanlagen und Solaranlagen ersetzt werden, müsse das mit dem Netzausbau abgestimmt werden, hieß es.
