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Preisvergleich: Bulgarien bleibt das günstigste Land der EU – Wohnen besonders billig

Laut Eurostat liegt das Preisniveau in Bulgarien bei 63 Prozent des EU-Schnitts, Deutschland 8,3 Prozent darüber. Beim Wohnen ist der Abstand am größten.

Symbolbild: Fußgängerzone Boulevard Witoscha in Sofia

Symbolbild · Foto: Јакша / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgarien bleibt das Land mit dem niedrigsten Preisniveau in der Europäischen Union. Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat vom 18. Juni 2026 lagen die Preise für den Konsum privater Haushalte dort 2025 bei 63 Prozent des EU-Durchschnitts. Es folgen Rumänien mit 65 und Polen mit 73 Prozent. Am teuersten waren Dänemark (140 Prozent), Irland (136) und Luxemburg (132).

Deutschland lag laut Statistischem Bundesamt 8,3 Prozent über dem EU-Schnitt. Am größten ist der Abstand beim Wohnen: Nach den vom bulgarischen Statistikamt NSI veröffentlichten Eurostat-Daten erreichte Bulgarien hier nur 41 Prozent des EU-Niveaus – den niedrigsten Wert in der EU. Am teuersten wohnt man demnach in Irland mit 190 Prozent.

Das zeigt sich auch bei den Mieten. Laut dem Portal Numbeo, dessen Daten auf Nutzerangaben beruhen (Stand August 2026), kostet eine Wohnung mit einem Schlafzimmer im Zentrum von Sofia rund 676 Euro im Monat, in Berlin etwa 1.277 Euro – knapp 89 Prozent mehr. Ohne Miete sind die Lebenshaltungskosten in Berlin demnach 37 Prozent höher. Numbeo-Werte sind Näherungen, keine amtliche Statistik.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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