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Quantenfirma IonQ kauft Sicherheitsspezialisten Elisity für bis zu 1,3 Mrd. Dollar

Der US-Quantencomputerhersteller IonQ übernimmt die kalifornische Firma Elisity in einem reinen Aktiengeschäft. Ziel: Firmennetze schon heute gegen künftige Quantenangriffe wappnen.

Symbolbild: Quantenprozessor mit drei Qubits der Chalmers-Universität

Symbolbild · Foto: Anita Fors (Chalmers) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der US-Quantencomputerhersteller IonQ hat am Montag eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme des Netzwerk-Sicherheitsunternehmens Elisity unterzeichnet. Das Geschäft wird vollständig in IonQ-Aktien bezahlt und ist bis zu 1,3 Milliarden Dollar wert, davon bis zu 150 Millionen Dollar als erfolgsabhängige Zahlung. Wie viele Aktien ausgegeben werden, hängt vom durchschnittlichen IonQ-Kurs über 20 Handelstage vor dem Abschluss ab; dafür gilt eine Spanne von 33,07 bis 49,61 Dollar.

Elisity wurde 2019 gegründet und sitzt in Kalifornien. Die Software legt nach dem sogenannten Zero-Trust-Prinzip fest, welche Nutzer, Geräte, Anwendungen und KI-Agenten in einem Firmennetz überhaupt miteinander kommunizieren dürfen – unabhängig von der darunterliegenden Netzwerktechnik. Das Unternehmen meldet mehr als 100 Installationen weltweit und hat bislang über 70 Millionen Dollar eingesammelt.

IonQ-Chef Niccolo de Masi begründete den Kauf mit der Gefahr durch künftige Quantenrechner, die heutige Verschlüsselung brechen könnten: „Q-Day is coming much faster than predicted“ (Der Tag X kommt viel schneller als vorhergesagt). Elisity-Chef James Winebrenner sagte, Kunden müssten Post-Quanten-Kryptografie vorantreiben und zugleich ihre bestehenden Systeme absichern. Der Abschluss wird vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen im vierten Quartal 2026 erwartet; Winebrenner und sein Team sollen das Geschäft weiterführen.

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