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Inflation bei 3,3 Prozent: Energie fast 15 Prozent teurer als vor einem Jahr

Destatis hat die endgültigen Septemberzahlen für heute angekündigt. Laut Schnellschätzung treiben vor allem Energiepreise die Teuerung – Lebensmittel kosten kaum mehr als 2025.

Symbolbild: Preistafel an einer Tankstelle in Leipzig (März 2026)

Symbolbild · Foto: Roy Zuo / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das Leben in Deutschland ist im September wieder spürbar teurer geworden. Nach der Schnellschätzung des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom 30. September lagen die Verbraucherpreise um 3,3 Prozent über dem Vorjahresmonat; gegenüber August stiegen sie um 0,6 Prozent. Die endgültigen Ergebnisse für September hat das Amt laut seinem Veröffentlichungskalender für den heutigen Dienstag, 13. Oktober, angekündigt; bei Redaktionsschluss lagen sie noch nicht vor.

Haupttreiber ist Energie: Laut Destatis kostete sie im September 14,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor – nach 10,5 Prozent im August und 8,3 Prozent im Juli. Nahrungsmittel verteuerten sich dagegen nur um 0,4 Prozent. Waren insgesamt waren 3,8 Prozent teurer, Dienstleistungen 2,7 Prozent.

Die sogenannte Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie lag laut der Schnellschätzung unverändert bei 2,4 Prozent. Für Haushalte bedeutet das: Wer viel heizt, tankt oder Strom verbraucht, spürt die Teuerung derzeit deutlich stärker als beim Wocheneinkauf.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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