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Neuer Bahn-Fahrplan: Sprinter Hamburg–München in 5:20 Stunden, mehr Züge ins Ausland

Ab 13. Dezember bietet die Bahn täglich mehr als 320 internationale Fahrten an. Die Ticketpreise steigen nicht – doch Baustellen wie Berlin–Hannover kosten viel Zeit.

ICE 4 der Deutschen Bahn in Fulda (Archivbild)

Archivbild · Foto: Reinhold Möller Ermell / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Deutsche Bahn hat ihren Fahrplan für 2027 vorgestellt, der ab dem 13. Dezember gilt. Neu ist ein Sprinter zwischen Hamburg und München, der dreimal täglich in beide Richtungen fährt, nur in Hannover und Nürnberg hält und 5 Stunden 20 Minuten braucht – rund 20 Minuten weniger als bisher. Zwischen Berlin und Stuttgart fahren künftig drei statt einem Sprinter pro Tag und Richtung.

Ins Ausland bietet die Bahn täglich mehr als 320 Fahrten an, etwa 20 mehr als heute. Ab dem Sommer soll es eine Direktverbindung München–Mailand–Rom mit Trenitalia und ÖBB geben, Hamburg–Kopenhagen wird ab März auf sieben Züge täglich ausgebaut. „In Zeiten teurer Kraftstoffe bleibt die Bahn eine gute und günstige Alternative zu Auto und Flugzeug“, sagte Fernverkehrsvorstand Michael Peterson.

Tickets gibt es ab Mittwoch, 14. Oktober; die Preise im Fernverkehr sollen laut Bahn bis Mai 2027 nicht steigen. Belastend bleiben Baustellen: Die Strecke Lehrte–Berlin ist bis Dezember 2027 gesperrt, die Fahrt Berlin–Hannover dauert dadurch rund 80 Minuten länger. Im September waren nur 52,4 Prozent der Fernzüge pünktlich.

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