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Selfie mit Reijnders: Fünf Jahre Stadionverbot für 13-jährigen Flitzer

Beim 1:1 zwischen den Niederlanden und Deutschland lief ein 13-Jähriger aufs Feld. Der niederländische Verband KNVB verhängte ein landesweites Stadionverbot und 100 Euro Geldstrafe.

Die Johan-Cruijff-Arena in Amsterdam aus der Luft (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Alf van Beem / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Das Nations-League-Spiel zwischen den Niederlanden und Deutschland (1:1) am 24. September in der Amsterdamer Johan-Cruijff-Arena hat ein Nachspiel für einen jungen Zuschauer. Ein 13-Jähriger war während der Partie auf den Rasen gelaufen und hatte ein Selfie mit dem niederländischen Mittelfeldspieler Tijjani Reijnders gemacht. Der niederländische Fußballverband KNVB belegte ihn laut „Hart van Nederland“ und dpa mit einem landesweiten Stadionverbot für fünf Jahre und einer Geldstrafe von 100 Euro – dem Standardbetrag des Verbands für Minderjährige.

Ein KNVB-Sprecher erklärte, das Betreten des Spielfelds durch Zuschauer sei streng verboten. Spitzensport finde auf dem Platz statt, die Spieler müssten sicher und ungehindert spielen können; darauf werde im Stadion an mehreren Stellen hingewiesen. Sollte die UEFA den Verband wegen des Vorfalls bestrafen, will der KNVB die Kosten bei den Erziehungsberechtigten geltend machen.

Für das DFB-Team war das 1:1 in Amsterdam das erste Spiel unter Bundestrainer Jürgen Klopp. Das Rückspiel gegen die Niederlande findet am 16. November im Berliner Olympiastadion statt, drei Tage zuvor spielt Deutschland in Belgrad gegen Serbien.

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