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Digitalminister Wildberger will KI-Umsätze besteuern – Geld für Umbau des Arbeitsmarkts

„Den extrem hohen Umsatz mit dieser Technologie müssen wir besteuern“, sagt der CDU-Minister. Mit dem Geld sollen Umschulungen etwa für Handwerk und Pflege bezahlt werden.

Digitalminister Karsten Wildberger auf der re:publica 2025 (Archivbild)

Archivbild · Foto: Leonhard Lenz / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) spricht sich für eine Steuer auf Umsätze mit Künstlicher Intelligenz in Deutschland aus. „Den extrem hohen Umsatz mit dieser Technologie müssen wir besteuern“, sagte er dem „Tagesspiegel“. „Wenn hierzulande Wachstum und Wertschöpfung entstehen, müssen hierzulande auch Steuern gezahlt werden.“

Mit den Einnahmen will Wildberger den Umbau des Arbeitsmarkts finanzieren. Er erwartet, dass KI die Arbeitswelt grundlegend verändert; langfristig entstehe zwar mehr Beschäftigung, aber in anderen Berufen. Umschulungen und neue Tätigkeiten, etwa im Handwerk oder in der Pflege, müssten finanziert werden; dafür brauche es Wachstum und Offenheit für andere Instrumente.

Zur Höhe der Steuer und zum Zeitpunkt einer Einführung machte der Minister laut dpa-AFX keine Angaben. Ähnliche Ideen gibt es seit Längerem: Microsoft-Gründer Bill Gates fordert, Roboter und KI zu besteuern, um den Anreiz zu verringern, Menschen durch Maschinen zu ersetzen.

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