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„Energie-Waffenruhe“: Trump verweist auf Kiews Angriffe – Selenskyj: Wir halten still

Auf die Frage nach russischen Verstößen antwortete Trump ausweichend. Selenskyj sagt, die Ukraine habe seit der Ankündigung keine russischen Energieanlagen mehr angegriffen.

Archivbild: Wärmekraftwerk Smijiw im Gebiet Charkiw

Archivbild · Foto: Maksim Sidorov / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

US-Präsident Donald Trump hat es abgelehnt, Russland einen Bruch der von ihm verkündeten Waffenruhe für Energieanlagen vorzuwerfen. Auf die Frage nach Verstößen sagte er laut Kyiv Independent: „Das lasse ich Sie später wissen.“ Und weiter: „Nun, die Ukraine hat am Tag davor viele Ziele getroffen.“ Bei der Verkündung hatte Trump die Feuerpause damit begründet, dass sie gelte, „weil ich gesagt habe, dass sie zugestimmt haben“. Stunden nach der Ankündigung am 11. Oktober hatte Russland das Heizkraftwerk CHP-5 in Charkiw angegriffen.

Selenskyj erklärte am 13. Oktober, die Ukraine habe seit der Ankündigung keine russischen Raffinerien oder Energieanlagen mehr angegriffen, Russland dagegen schon. In der vergangenen Woche habe Russland mehr als 200 Angriffe auf Strom- und Übertragungsanlagen sowie 17 auf Gas- und Ölanlagen verübt; dabei seien mehr als 150 Menschen getötet worden. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, Russland wolle „langfristigen Frieden“, ging auf die Feuerpause aber nicht ein; formal hat Moskau nicht reagiert.

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