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IWF warnt vor KI-Crash: Korrektur bei Tech-Aktien könnte Märkte erschüttern

Im Finanzstabilitätsbericht nennt der Währungsfonds eine Korrektur bei KI-Werten als eines von drei akuten Risiken – neben steigenden Staatsanleihezinsen und Cyberangriffen, die KI gefährlicher macht.

IWF-Zentrale in Washington (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: APK / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht im KI-Boom ein wachsendes Risiko für das Weltfinanzsystem. Sollten KI-Investitionen und -Gewinne schwächer oder weniger dauerhaft ausfallen, könne das einen Schock auslösen, der eine Marktkorrektur anstößt, heißt es im Globalen Finanzstabilitätsbericht. Er wurde am Dienstag bei der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Bangkok vorgelegt.

Als „hervorstechende“ Risiken nennt der Fonds neben einer KI-getriebenen Korrektur einen erneuten starken Anstieg der Renditen von Staatsanleihen sowie Cyberbedrohungen. Diese Risiken seien plausible kurzfristige Auslöser für eine abrupte Verschärfung der Finanzierungsbedingungen. Die Gefahr erfolgreicher Cyberangriffe auf wichtige Finanzinstitute werde mit besserer KI größer.

Laut einem Bericht des „Guardian“ machen die sieben größten US-Tech-Werte inzwischen mehr als 35 Prozent des S&P 500 aus, vor zehn Jahren waren es 12 Prozent. Die weltweite Abhängigkeit von US-Anlagen und besonders von KI sei „so hoch wie nie“, sagte IWF-Vizeabteilungsleiter Athanasios Vamvakidis.

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