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Weißes Haus drängt Guilfoyle aus dem Amt – US-Botschafterin in Athen tritt zurück

Nach Berichten über mutmaßliches Fehlverhalten muss Kimberly Guilfoyle als US-Botschafterin in Griechenland gehen. Sie weist alle Vorwürfe zurück und will ihren Ruf verteidigen.

Kimberly Guilfoyle (Archivbild)

Archivbild · Foto: U. S. Embassy & Consulate in Greece / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Das Weiße Haus hat die US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, zum Rücktritt aufgefordert. „Wir haben Botschafterin Guilfoyle gebeten zurückzutreten“, sagte Sprecherin Katie Zacharia am Dienstag. Sie sei „eine wunderbare Bereicherung für das Team“ gewesen, man wünsche ihr alles Gute. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP trat Guilfoyle daraufhin zurück.

Hintergrund sind Berichte, vor allem des „Wall Street Journal“ seit Ende September. Demnach soll Guilfoyle unter anderem Geschäftsinteressen eines griechischen Bau- und Energiekonzerns gefördert und vor ihrer Anhörung im Senat einen Trump-Spender gebeten haben, eine Kreditkartenrechnung über 100.000 Dollar zu begleichen. Ihre Anwälte bestreiten jedes Fehlverhalten; das Geld sei Honorar für Auftritte gewesen. Trump hatte zuvor gesagt: „Wir sind nicht glücklich.“

Guilfoyle erklärte auf X: „Diese Vorwürfe sind falsch.“ Sie werde ihren Namen, ihren Ruf und ihre Integrität „energisch verteidigen“. Demokratische Abgeordnete hatten eine Untersuchung gefordert; laut einem US-Beamten befasst sich der Generalinspekteur des Außenministeriums mit den Vorwürfen. In Athen hatte die Opposition verlangt, die Botschafterin einzubestellen.

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