The Avalanches – „No Bad Memories“ im Test: 31 Songs voller Nostalgie
Das vierte Album der australischen Sample-Künstler erscheint am 16. Oktober – mit Jamie xx, Karen O und Panda Bear. Die ersten Kritiken gehen weit auseinander.
Foto: erocsid / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · TheAvalanchesVEVO · youtube.com
Single: Can't Get Over Losing You
The Avalanches veröffentlichen am 16. Oktober bei Modular Recordings ihr viertes Studioalbum „No Bad Memories“, das erste seit „We Will Always Love You“ aus dem Dezember 2020. Die 31 Stücke dauern zusammen rund 52 Minuten. Die Band beschreibt das Album als zwiespältige Ode an die Nostalgie: Es spielt mit Markentechnik und Werbejingles aus der Jugend der Musiker – Titel wie „Xerox Altalink B8055“ oder „Superfun!™ TV Spot“ deuten das an.
Die Gästeliste ist lang: Jamie xx, Karen O, Panda Bear, Mike Patton, Rivers Cuomo, Barry Can't Swim, Suzanne Ciani, Carly Simon und der japanische Musiker Haruomi Hosono, dessen „The Pavements Light“ das Album beschließt. Vorab erschien unter anderem „Can't Get Over Losing You“ mit der Produzentin und Sängerin Portraits of Tracy.
Die ersten Wertungen liegen weit auseinander. Record Collector vergibt die Höchstwertung und beschreibt den Klang als tagträumerisches Treiben wie bei offenen Fenstern an Sommernachmittagen. Uncut bleibt mit drei von fünf Punkten zurückhaltender, würdigt aber die reichen Klangteppiche, die die Band mit unzähligen Gästen webt.
